Hinweis: Diese AGB sind als belastbare deutschsprachige Grundlage für TERme als Plattform zur Terminbuchung und Vermittlung zwischen Kund:innen und Anbieter:innen formuliert. Pflichtangaben zum Betreiber, zur Beschwerdeadresse und zu einzelnen Unternehmensdaten sind vor Liveschaltung mit den realen Angaben zu ergänzen. Für die Betreiberidentität ist das Impressum maßgeblich.
TERme betreibt eine digitale Plattform, über die Kund:innen Anbieter:innen finden, Leistungen vergleichen, Termine buchen und in bestimmten Fällen online bezahlen können. Diese AGB regeln zum einen die Nutzung der Plattform durch Kund:innen und zum anderen das Vertragsverhältnis zwischen TERme und den Anbieter:innen, die TERme zur Präsentation, Terminverwaltung, Zahlungsabwicklung oder Vermittlung nutzen.
1. Geltungsbereich und Rolle von TERme
Vertragspartner für die Nutzung der Plattform TERme ist die im Impressum genannte Betreiberin bzw. der dort genannte Betreiber, nachfolgend „TERme“. Diese AGB gelten für den Zugriff auf die Website, für Kunden- und Anbieterkonten, für Such-, Verzeichnis-, Buchungs-, Kommunikations- und Zahlungsfunktionen sowie für damit verbundene Zusatzfunktionen.
TERme ist grundsätzlich Plattformbetreiberin und Vermittlerin. Soweit nicht ausdrücklich anders ausgewiesen, erbringt TERme nicht selbst die vom jeweiligen Anbieter angebotene Hauptleistung. Der Vertrag über die konkrete Dienstleistung oder Behandlung kommt daher grundsätzlich zwischen Kund:in und Anbieter:in zustande. Davon unberührt bleibt ein eigenständiges Nutzungsverhältnis zwischen TERme und den registrierten Nutzer:innen bzw. Anbieter:innen hinsichtlich der Bereitstellung der Plattform.
TERme kann technische Zahlungs-, Kommunikations-, Verzeichnis- oder Marketingfunktionen zur Verfügung stellen und im Einzelfall in die Zahlungsabwicklung oder Stornoabwicklung eingebunden sein. Eine solche technische oder administrative Mitwirkung macht TERme nicht ohne ausdrückliche abweichende Vereinbarung zur Leistungserbringerin der gebuchten Hauptleistung.
2. Besondere Regeln für Kund:innen
2.1 Konto, Zugangsdaten und Mitwirkung
Kund:innen sind verpflichtet, bei Registrierung, Buchung und Kommunikation zutreffende, aktuelle und vollständige Angaben zu machen. Zugangsdaten sind sicher aufzubewahren und dürfen nicht an unbefugte Dritte weitergegeben werden. TERme darf Konten sperren oder Buchungen technisch zurückweisen, wenn objektive Anhaltspunkte für Missbrauch, Täuschung, automatisierte Manipulation oder Sicherheitsrisiken bestehen.
2.2 Suche, Buchung und Vertragsschluss
Die Darstellung von Leistungen, freien Zeiten, Preisen und Verfügbarkeiten auf TERme stellt noch keinen selbständigen Vertrag mit TERme über die Hauptleistung dar. Je nach Produktlogik kommt eine Buchung erst zustande, wenn sie im System verbindlich bestätigt, automatisiert freigegeben oder durch den Anbieter angenommen wird. Maßgeblich sind die im konkreten Buchungsablauf angezeigten Hinweise.
2.3 Preise, Online-Zahlung und Rückabwicklung
Preise für Dienstleistungen werden grundsätzlich vom jeweiligen Anbieter festgelegt. Soweit eine Online-Zahlung angeboten wird, kann diese technisch über TERme und eingebundene Zahlungsdienstleister, insbesondere Stripe oder Stripe Connect, abgewickelt werden. TERme kann Zahlungen in diesem Zusammenhang im Plattformkontext anstoßen, einziehen, autorisieren, auf Anbieter-Konten weiterleiten oder Rückerstattungen technisch unterstützen. Daraus folgt keine über die technische Zahlungsabwicklung hinausgehende Haftung von TERme für die ordnungsgemäße Leistungserbringung durch den Anbieter.
Soweit für bestimmte Leistungen Anzahlungen, Vorauszahlungen, Reservierungsgebühren oder Teilzahlungen vorgesehen sind, werden Höhe, Fälligkeit, Anrechenbarkeit, Rückzahlbarkeit und ein möglicher Verfall grundsätzlich vom jeweiligen Anbieter festgelegt und im jeweiligen Buchungsprozess ausgewiesen. TERme stellt hierfür in erster Linie die technische Infrastruktur bereit. Die Verantwortung dafür, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Anzahlung geschuldet, einbehalten, gutgeschrieben oder rückgezahlt wird, tragen Kund:in und Anbieter:in im Verhältnis zueinander, soweit TERme nicht ausdrücklich etwas anderes zusagt.
Erstattungen, Teilrückzahlungen, Ausfälle, Chargebacks oder manuelle Korrekturen richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben, den Bedingungen des konkreten Zahlungsdienstleisters und den im Buchungsfall geltenden Regelungen des Anbieters. TERme darf Nachweise anfordern, wenn dies zur Prüfung von Rückabwicklungen, Betrugsfällen oder Beschwerden erforderlich ist.
Ein technischer Fehler, eine Verfügbarkeitsabweichung, ein Übertragungsfehler oder eine sonstige Störung der Plattform begründet für sich allein keinen automatischen Anspruch gegen TERme auf vollständige Erstattung der Hauptleistung, auf Kulanzzahlungen oder auf die Übernahme von Rückabwicklungs- oder Chargeback-Kosten, sofern TERme nicht nach zwingendem Recht oder wegen einer eigenen schuldhaften Pflichtverletzung haftet.
2.4 Storno, Umbuchung und Nichterscheinen
Storno- und Umbuchungsregeln können je nach Anbieter, Leistung, Tarif oder Zeitpunkt der Buchung abweichen. Maßgeblich sind die beim jeweiligen Angebot, im Buchungsablauf oder in ergänzenden Anbieterbedingungen angezeigten Regeln. TERme kann Stornierungen oder Umbuchungen technisch abbilden, schuldet aber ohne ausdrückliche eigene Zusage keine Kulanzentscheidung, keinen Ersatztermin und keine abweichende Erstattungsregelung.
Bei wiederholtem Missbrauch des Buchungssystems, bei falschen Angaben, Zahlungsstörungen oder systematischem Nichterscheinen kann TERme einzelne Buchungen einschränken, Sicherheitsprüfungen verlangen oder das Nutzungskonto vorübergehend oder dauerhaft sperren.
2.5 Widerrufsrecht
Ob für eine über TERme vermittelte Buchung ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, richtet sich nach dem konkreten Vertrag, der Art der gebuchten Leistung und den jeweils anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen. Bei Dienstleistungen, die für einen spezifischen Termin oder Zeitraum gebucht werden, kann ein Widerrufsrecht ausgeschlossen sein. TERme gibt hierzu keine pauschale Zusage für alle Buchungstypen; maßgeblich bleiben die gesetzlichen Vorgaben sowie die Hinweise des jeweiligen Anbieters im konkreten Buchungsfall.
2.6 Bewertungen, Inhalte und verbotene Nutzung
Kund:innen dürfen Bewertungen, Texte, Nachrichten und sonstige Inhalte nur wahrheitsgemäß, sachlich und rechtmäßig einstellen. Unzulässig sind insbesondere beleidigende, diskriminierende, irreführende, rechtsverletzende, wettbewerbswidrige oder offensichtlich sachfremde Inhalte. TERme darf solche Inhalte prüfen, vorübergehend ausblenden, löschen oder Accounts einschränken, wenn hierfür objektive Gründe bestehen.
2.7 Haftung von TERme gegenüber Kund:innen
TERme haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung von TERme ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. TERme haftet insbesondere nicht für die fachliche, tatsächliche oder rechtliche Leistungserbringung der jeweiligen Anbieter:innen, sofern TERme nicht selbst ausdrücklich Vertragspartnerin der Hauptleistung wird.
TERme haftet insbesondere nicht für Anzahlungen, Rückzahlungen, Rückerstattungen, Preisnachlässe oder sonstige Ausgleichszahlungen, deren Ursache im Verhältnis zwischen Kund:in und Anbieter:in, in der mangelhaften oder ausgefallenen Leistung des Anbieters, in dessen Stornoregeln oder in dessen sonstigen Pflichtverletzungen liegt. Zwingende gesetzliche Ansprüche sowie Ansprüche wegen einer von TERme selbst zu vertretenden Pflichtverletzung bleiben unberührt.
3. Besondere Regeln für Anbieter:innen
3.1 Registrierung, Trader-Daten und Mitwirkungspflichten
Anbieter:innen dürfen TERme ausschließlich für rechtmäßige, tatsächlich angebotene und korrekt beschriebene Leistungen nutzen. Sie sind verpflichtet, sämtliche bei Registrierung, Onboarding, Profilpflege, Zahlungsabwicklung und Compliance-Prüfungen abgefragten Daten vollständig, aktuell und wahrheitsgemäß bereitzustellen und auf Verlangen geeignete Nachweise vorzulegen. Dies betrifft insbesondere Unternehmens- und Kontaktdaten, vertretungsbefugte Personen, steuer- oder registerbezogene Angaben, Leistungsbeschreibungen, Preise, Verfügbarkeiten und sämtliche Informationen, die TERme zur Erfüllung regulatorischer oder plattformbezogener Pflichten benötigt.
Anbieter:innen tragen die Verantwortung dafür, dass ihr Angebot, ihre Kommunikation, ihre Preisangaben, ihre Storno- und Leistungsregeln sowie ihre Leistungserbringung den jeweils anwendbaren gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Dies umfasst insbesondere berufs-, gewerbe-, verbraucher-, steuer-, wettbewerbs- und datenschutzrechtliche Pflichten gegenüber Kund:innen.
3.2 Stripe Connect, Auszahlungen und Gebühren
Soweit TERme für Anbieter:innen Online-Zahlungen oder Split-Payouts über Stripe Connect bereitstellt, ist die Einrichtung und laufende Pflege eines funktionsfähigen, verifizierten Stripe-Express- bzw. verbundenen Kontos Voraussetzung für die Nutzung dieser Funktion. Anbieter:innen autorisieren TERme, die hierfür erforderlichen technischen Schritte einzuleiten, zahlungsbezogene Daten Stripe zu übermitteln, Transaktionen dem jeweiligen Anbieter-Konto zuzuordnen und Auszahlungen im Rahmen der gewählten Zahlungsarchitektur zu veranlassen.
Soweit im Preismodell, Onboarding, Anbieterbereich oder in einer gesonderten Vereinbarung nichts Abweichendes ausgewiesen ist, fällt derzeit auf online abgewickelte Zahlungen eine Plattformgebühr von 1 % an. Zusätzlich können Gebühren von Stripe oder sonstigen Zahlungsdienstleistern anfallen, separat ausgewiesen, verrechnet oder im Auszahlungsfluss berücksichtigt werden. Maßgeblich ist stets die im konkreten Zahlungs- oder Onboarding-Kontext angezeigte Gebührenlogik. TERme schuldet keine bestimmte Auszahlungsdauer, soweit Verzögerungen auf Stripe, Prüfungen, gesetzliche Anforderungen, Rückbelastungen oder Sicherheitsmaßnahmen zurückzuführen sind.
Anbieter:innen sind selbst dafür verantwortlich, ob sie Anzahlungen, Vorauszahlungen, Reservierungsgebühren, Stornoentgelte oder Teilzahlungen verlangen dürfen, wie diese im Verhältnis zu Kund:innen auszugestalten sind und in welchen Fällen Rückerstattungen zu gewähren sind. TERme prüft diese Regeln nicht umfassend rechtlich und wird dadurch nicht Schuldnerin der eigentlichen Rückzahlungs-, Erstattungs- oder Minderungsansprüche der Kund:innen.
3.3 Leistungserbringung, Preise und Kund:innenkommunikation
Anbieter:innen sind allein dafür verantwortlich, gebuchte Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, Termine zu organisieren, Verfügbarkeiten aktuell zu halten, Kund:innen rechtzeitig zu informieren und eigene Vertrags- oder Hausregeln transparent abzubilden. Preise, Steuern, Zuschläge, Stornoentgelte, Rechnungen und weitere leistungsbezogene Angaben müssen korrekt, vollständig und aktuell sein. TERme darf offensichtliche technische Fehler korrigieren, haftet aber nicht für inhaltliche Fehler des Anbieterprofils.
Auch bei technischen Störungen, Synchronisationsfehlern, Doppelbuchungen, Kommunikationsfehlern oder sonstigen Plattformproblemen bleibt der Anbieter grundsätzlich für die kundenbezogene Klärung, Leistungserbringung und Rückabwicklung verantwortlich. TERme ist nicht automatisch verpflichtet, anstelle des Anbieters Rückzahlungen, Erstattungen oder sonstige Ausgleichszahlungen zu leisten; zwingende gesetzliche Haftungstatbestände und eine Haftung für eigene schuldhafte Pflichtverletzungen von TERme bleiben unberührt.
3.4 Ranking, Sichtbarkeit und bezahlte Platzierungen
Die organische Sichtbarkeit von Anbieterprofilen und Leistungen auf TERme kann insbesondere von Suchbegriff, Kategorie, Standortbezug, Verfügbarkeit, Leistungsdaten, Profilvollständigkeit, Qualitäts- und Interaktionssignalen, technischen Filtern und dem jeweiligen Nutzungskontext abhängen. TERme ist berechtigt, Such- und Empfehlungslogiken weiterzuentwickeln, soweit der Kern der Plattformnutzung nicht unzumutbar beeinträchtigt wird.
Bezahlte Hervorhebungen, Sponsoring, bevorzugte Platzierungen oder ähnliche Promotion-Formate können die Sichtbarkeit zusätzlich beeinflussen. Solche Platzierungen werden im Rahmen der jeweiligen Produktlogik gesondert gesteuert und dürfen nach Maßgabe der Plattformregeln gekennzeichnet oder von organischen Ergebnissen getrennt behandelt werden.
3.5 Laufzeit, Sperrung, Kündigung und Zugang nach Vertragsende
TERme kann Anbieterkonten oder einzelne Funktionen vorübergehend einschränken oder dauerhaft sperren, wenn objektive Gründe vorliegen. Dazu zählen insbesondere falsche oder unvollständige Identitätsangaben, Verstöße gegen Gesetze oder diese AGB, Zahlungs- oder Auszahlungsrisiken, Missbrauch der Plattform, Manipulation von Bewertungen oder Rankings, Sicherheitsvorfälle, wiederholte Beschwerden mit belastbarer Grundlage oder nicht erfüllte Mitwirkungspflichten bei Prüfungen.
Bei weniger gravierenden Verstößen wird TERme nach Möglichkeit zunächst mildere Maßnahmen wählen, etwa einen Hinweis, die vorübergehende Deaktivierung einzelner Inhalte oder eine Aufforderung zur Nachbesserung. Nach Vertragsende oder Sperrung kann der Zugriff auf das Dashboard und auf gespeicherte Daten eingeschränkt oder beendet werden. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt. Ein Anspruch auf dauerhafte Vorhaltung oder auf ein bestimmtes Exportformat besteht nur, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben oder ausdrücklich vereinbart ist.
3.6 Änderungen, P2B-Hinweise und Beschwerdemanagement
Änderungen dieser AGB oder wesentlicher plattformbezogener Bedingungen werden Anbieter:innen in angemessener Form mitgeteilt. Soweit eine Änderung für Anbieter:innen nachteilig ist und nicht aus zwingenden rechtlichen, regulatorischen, sicherheitsbezogenen oder missbrauchsverhindernden Gründen sofort umgesetzt werden muss, gilt für den Wirksamkeitszeitpunkt grundsätzlich eine Ankündigungsfrist von mindestens 15 Tagen.
Anbieter:innen können Beschwerden zu Sperrungen, Einschränkungen, Ranking-/Sichtbarkeitsfragen, technischen Störungen oder vertraglichen Abwicklungsfragen an folgende Stelle richten: [Beschwerde-E-Mail / Kontaktstelle ergänzen]. TERme wird Beschwerden innerhalb angemessener Zeit prüfen und beantworten. Die Möglichkeit gerichtlicher oder sonstiger gesetzlicher Rechtsbehelfe bleibt unberührt.
4. Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss seiner Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts, soweit dem keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen. Für Unternehmer:innen ist, soweit gesetzlich zulässig, das sachlich zuständige Gericht am Sitz von TERme zuständig: [Gerichtsstand / Sitz ergänzen].
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung; soweit eine solche nicht zur Verfügung steht, gilt eine dem wirtschaftlichen Zweck möglichst nahekommende wirksame Regelung.
Stand: [Datum ergänzen]